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seit 1998 |
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Konzept und Nachbearbeitung kurzer Beiträge für verschiedene Sendeanstalten über diverse kulturelle und politische Themen.
30 Min., Deutsch
Betacam Sp
Regieführung und Schnitt des Dokumentarfilms „Ich gehöre niemandem“, der im Jahre 1998 auf dem Iranischen Filmfestival in Hamburg aufgeführt wurde.
Der Film stellt das kurze Leben der 24-jährigen Soja dar. Sie und ihre zwei Kinder wurden von ihrem Ehemann ermordet. Der Film setzt sich mit diesem Familiendrama dokumentarisch auseinander. Patriarchalische Ansichten kennen keine Nationalität, jede vierte Frau wird mit Misshandlung und Gewalt in der Beziehung konfrontiert.
30 Min., Deutsch
Betacam Sp
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2000 |
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Konzept und Nachbearbeitung des Dokumentarfilms „Ein anderes Gesicht“, der im Rahmen der Veranstaltung des Internationalen Frauentags im Dietrich-Keuning-Haus gezeigt wurde.
In diesem Film werden die Lebensentwürfe von sechs Frauen aus sechs verschiedenen Ländern dargestellt.
Der Film versucht, das manipulierte und verschobene Bild von Ausländerinnen in deutschen Medien zu zerstören. Die Akteure sind berufstätige Frauen, sie sind selbstständig, sprechen deutsch und werden vor allem nicht in der Küche gezeigt. Auch eine deutsche Frau meldet sich zu Wort.
30 Min., Deutsch
Betacam Sp  |
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2001 |
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Regieführung und Nachbearbeitung des Dokumentarfilms „Wir und eine neue Frauenbewegung“, der im Rahmen des Internationalen Frauentags im Dietrich-Keuning-Haus (DKH) gezeigt wurde. Über 250 ZuschauerInnen haben sich den Film bei der Premiere angeschaut, und ein Teil des Films wurde vom WDR ausgestrahlt.
Etwa 30 Frauen setzen sich mit den Folgen der Frauenbewegung der 70er Jahre auseinander. Sie können sich daran erinnern, wofür sie gekämpft haben: Paragraf 218, Abtreibungsrecht, Aufbauen der Frauenhäuser, Kämpfe für gleichen Lohn für gleiche Arbeit, Chancengleichheit in Bezug auf Bildung und vieles mehr.
Femalismus ist nicht gleich wie Feminismus und stellt eine neue Tendenz in der Frauenbewegung dar. Der Film setzt sich nun mit Femalismus auseinander. Es kommen deutsche und nicht-deutsche Frauen, Junge und Alte sowie Laien und Professorinnen zu Wort.
45 Min., Deutsch
Betacam Sp
Regieführung und Nachbearbeitung des Dokumentarfilms „Islam - meine Identität oder mein Fluchtgrund“. Eine Dokumentation verschiedener Lebensentwürfe von jetzt in der Bundesrepublik lebenden Frauen aus drei islamischen Ländern. Der Film wurde aus Anlass des Tages „Nein zur Gewalt“ produziert und an der Universität Dortmund sowie auf dem 11. Internationalen Frauenfilmfestival „Feminale 2002“ in Köln in der Sektion ZEIT LUPE ausgewählt. Außerdem wurde der Film im Kommunalen Kino in Freiburg gezeigt und nahm außerdem auf dem 1. Internationalen Filmfestival Nürnberg „Directora 2003“ teil.
30 Min., Deutsch
Betacam Sp  |
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2002 |
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Konzept und Nachbearbeitung des Dokumentarfilms „Chancengleichheit: eine bessere Welt Hauptsache Arbeit. Der Mann zwischen Büro und Babybrei“. Der Film wurde aus Anlass des Internationalen Frauentags produziert und im DKH und im Bürgerfunk gezeigt.
30 Min., Deutsch
Betacam Sp
Regie und Nachbearbeitung des Dokumentarfilms „Prostitution: eine Tabutätigkeit“. Der Film wurde auf dem Hurenkongress 2002 gezeigt. Die erste öffentliche Aufführung des Films fand am 21. November 2002 im Kulturzentrum Wichern in Dortmund statt.
Seit kurzem gibt es in Dortmund einen neuen Straßenstrich. Die Anwohner haben sich mit einer Unterschriftenaktion gegen die Freier mobilisiert. Dieser Prozess wird in dem Film dargestellt.
Prostitution wird mittlerweile in Deutschland als Beruf anerkannt. Prostituierte können sich gesetzlich bei einer Krankenkasse versichern, bei einem Streit können sie ihren Lohn vor Gericht vom Freier einklagen.
An Hand des Gesprächs mit zwei Prostituierten wird die Lage dieser Frauen auf dem Straßenstrich Dortmunds gezeigt. Sie erzählen über ihre Wünsche und Schwierigkeiten. Außerdem kommen Polizei, Betreuerinnen einer örtlichen Beratungsstelle und Einwohner zu Wort.
55 Min., Deutsch
Betacam Sp
Konzept und Regie des Dokumentarfilms „MWANAKE“ (die Unbeschnittene) über die Genitalverstümmlung an jungen afrikanischen Mädchen. Die Uraufführung fand am 22. November 2002 in der Auslandsgesellschaft in Dortmund statt.
Für Marie Nareku, die 30-jährige Diplomlandwirtin aus Kenia kommt Hilfe und Aufklärung zu spät. Sie wurde im Alter von acht Jahren einer Excision unterzogen, der der am häufigsten praktizierten genitalen Verstümmelungen bei Frauen. Seitdem hat Marie Probleme beim Wasserlassen und bei ihren Menstruationsblutungen durch Rückstau in die inneren Organe. Sie lebt mit ständig wiederkehrenden Entzündungen und Rückenschmerzen. Nach ihrer Eheschließung konnte sie zwei Jahre lang nicht schwanger werden. Narbenwucherungen (Keloide) verschlossen fast vollständig ihre Vagina. Der Geschlechtsverkehr bereitete ihr starke Schmerzen. Im Ehebett fand keine körperliche Liebe sondern stets ein Kampf statt. So beschreibt sie selbst die Situation in einem Interview. Nach einer Operation wurde sie mit 28 Jahren endlich schwanger. Ihre beiden Söhne, Peter und Simon, musste sie aber trotzdem aufgrund der Spätfolgen ihrer Beschneidung per Kaiserschnitt entbinden. Die hohen Krankenhauskosten konnte sie nur wegen des guten Verdienstes ihres Ehemanns bezahlen.
Nareku ist oft deprimiert: „I am living a hopeless life when it comes to making love with my husband or to delivery...“. Aber - oder gerade deshalb - kämpft sie tapfer als eine der hauptverantwortlichen Aktivistinnen bei CAFGEM für die nächste Generation von Mädchen. Ihnen sollen diese physischen und psychischen Auswirkungen erspart bleiben.
Der Film „MWANAKE“ (Kiswahili: die Unbeschnittene, vormals sogar ein Schimpfwort) porträtiert Frauen aus verschiedenen Ländern Afrikas - in ihren Heimatländern und in der BRD - ihre Gefühle und ihr Leiden. Sie berichten ausführlich über den Vorgang des Rituals der Beschneidung und seine Bedeutung im Leben einer afrikanischen Frau. Außerdem zeigt der Film Ausschnitte der Arbeit des Frauenselbsthilfeprojekts CAFGEM. Das Projekt wurde im Jahre 2000 in Zusammenarbeit von Ulla Barreto (Koordinatorin bei TERRE DES FEMMES und beim Verein TABU, Dortmund) sowie kenianischen Frauen unterschiedlicher Ethnien und Religionen gegründet. CAFGEM arbeitet in Kenias Küstenprovinzen. Die Arbeit beinhaltet neben Wasser- und Hygienemaßnahmen auch Einkommensersatz für Beschneiderinnen und Bildung von Frauengruppen.
5 Min., Deutsch
Betacam Sp 
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2003 |
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Regie und Schnitt für das Musikvideo „Krieg oder Frieden?“. Hergestellt in Zusammenarbeit mit jungen MigrantInnen im Jugendförderkreis und in der Heinrich-Böll-Stiftung. Der Film wurde beim Festival „Dortmunder Video-Wettbewerb“ mit dem dritten Platz ausgezeichnet.
20 Min., Deutsch
Betacam Sp
Konzept und Nachbearbeitung des Kurzfilm „Wir und die Anderen“ in Zusammenarbeit mit LAG NRW.
20 Min., Deutsch
Betacam Sp  |
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2004 |
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Konzept und Schnitt des Films „Die Geschichte von Boni“. Hergestellt in Zusammenarbeit mit dem Kinderheim Bonifatius. Der Film wird am 12 Mai in Dortmund gezeigt.
Minderjährige Flüchtlinge berichten über ihr Leben im Bonifatius-Heim. Sie erzählen über ihre persönlichen Schicksale in der Heimat, über Verlust von Familie und Kindheit und den Grund ihrer Flucht. Der Film wurde von und für diese Gruppe im Rahmen eines Workshops produziert.
13 Min., Deutsch
Betacam Sp
Konzept und Schnitt des Films „Halal oder Haram, Think different“. Homosexualität ist im Islam ein Tabu-Thema. Einige homosexuelle Moslems erzählen ihre Lebensgeschichte und davon, wie sie die beiden Phänomene Religion und Sexualität für sich innerlich vereinen.
30 Min., Persisch mit engl. Untertiteln
DVD
Regie und Schnitt des Films „From Scream to Scream“. Die Uraufführung fand im September 2004 in Dortmund statt. Der Film wurde im selben Jahr auch in Frankfurt, Mainz, Amsterdam und Paris gezeigt und auf dem 26. Internationalen Frauenfilmfestival THE ROSE AND THE SWORD 2004 in Florenz, Italien ausgewählt.
Der Film wurde außerdem an der City University of New York Graute Center und in Washington in 2005 gezeigt.
Er erzählt die Geschichte einer Frau und ihrer achtjährigen Gefangenschaft in der Islamischen Republik Iran. Als Künstlerin malte sie während dieser Zeit über 200 Bilder, die sie illegal herausschickte. Diese erzählen von ihren Erlebnissen, Ängsten, Schmerzen und Niederlagen. Aber auch die Freundschaft unter den politischen Gefangenen sowie ihr Widerstand und ihr Mut sind Teil ihrer Geschichte.
Der Film ist weitaus mehr als das persönliche Schicksal einer Frau, sondern vielmehr Teil der Geschichte Irans, seiner Frauen und seiner politischen Kämpfer. Die blutigen Massaker zwischen 1981-1988 werden bis heute vom Regime nicht eingestanden und bleiben für die heutige Generation vollkommen unbekannt.
20 min., Deutsch
DVD
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2005 |
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Produktion des Films „Die Sonne öffnet das Herz“, in Zusammenarbeit mit dem Medienprojekt Wuppertal. Ein 5-minütiger Ausschnitt wurde im Cosmo-TV des WDR ausgestrahlt.
4 moslemische Jungs erzählen über ihre sexuellen Erlebnisse, über Jungfräulichkeit, Ehre, die Auseinandersetzung im Familien- und Verwandtenkreis über das Phänomen sexuelle Beziehungen vor der Ehe im Zusammenhang mit Religion und Islam.
20 Min., Deutsch
DVD
Film „Ich bin gezwungen zwei Gesichte zu tragen“, in Zusammenarbeit mit dem Medienprojekt Wuppertal. Ein 5-minütiger Ausschnitt wurde im Cosmo-TV des WDR ausgestrahlt.
4 moslemische Mädchen erzählen über ihre sexuellen Erlebnisse, über Jungfräulichkeit, Ehre, die erste Menstruation, Selbstbefriedigung, sich nackt im Spiegel sehen, der Umgang mit dem eigenen Körper sowie die Auseinandersetzung im Familien- und Verwandtenkreis über das Phänomen sexuelle Beziehungen vor der Ehe im Zusammenhang mit Religion und Islam.
45 Min., Deutsch
DVD
Film „Kolpinghaus: Jung und auf sich gestellt“, in Zusammenarbeit mit dem Kolpinghaus. 6 junge Menschen mussten ihr Zuhause verlassen und leben jetzt in einem Heim. Die Beteiligten erzählen ihre Geschichte und von ihren Beziehungen zu den Eltern, die teilweise sehr traurig stimmen und manchmal grausam sind.
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